Öffnungszeiten der Vereinsgaststätte

Tag     Uhrzeit

Freitag

  19.00 - 23.00
Sonntag   10.30 - 12.30    

 

 

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Trainingszeiten

Achtung!

 

Bei Heimkämpfen der Luftgewehrschützen ist kein Luftgewehr oder Luftpistolen Training möglich.

 

Tag   Uhrzeit

Mittwoch (Jugend)

  18.00-19.30
     
Freitag  

19.00-21.00

 

Aktuelle Meldungen

  • Termine

Freitag 08.Dezember 2017

Die Gaststätte ist wegen dringender Umbauarbeiten geschlossen.

- Das Training fällt aus.

 

 

Freitag 29. Dezember 2017

Jahresabschlussschießen

 

 

Vergangene Meldungen können im Meldungsarchiv eingesehen werden.

Trainingszeiten

Tag          Zeit           Trainer
Mittwoch    18:00 - 19:30   Thomas Baumhackl

Die Jugendabteilung des Schützenvereins Werdorf

Das Jugendtraining findet nach Absprache unter Anleitung eines erfahrenen 

Jugendleiters und Sportschützen statt. Die Jugendleitung besteht aus einem 

leidenschaftlichen Sportschützen der sich bereits seit vielen Jahren im schießsportlichen 

Jugendbereich engagiert. Er war bereits als Jugendliche im Verein und widmet sich intensiv der Betreuung der 

jugendlichen Sportschützen, mit immer neuen Ideen.

Die Jugend liegt uns am Herzen

Unser Ziel ist es, Schüler und Jugendliche die Teilnahme am aktiven 

Schießsport zu ermöglichen, sowie die Tradition des Schützenwesens und den 

Fortbestand unseres Vereins auch in Zukunft zu sichern. Dabei haben bei uns 

spielerische und sportliche Vielfalt, Gesellschaft, Mitbestimmung und 

Mitverantwortung der Jungschützen hohe Priorität. 

Folgende sportliche Grundorientierung der olympischen Erziehung haben wir 

für unsere Jugendarbeit als Leitlinie und Ziel vereinbart: 

Das Jugendtraining

Das Jugendtraining findet unter Anleitung einer langjährigen und erfahrenen 

Jugendleitung statt. Die offiziellen Schießzeiten für Schüler und Jugendliche ab 

dem 10. Lebensjahr (mit entsprechender Ausnahmegenehmigung) sind jeweils 

Mittwochs von 18:00– 19:30 Uhr. Geschossen wird Luftpistole und Luftgewehr 

auf unseren 10 m Schießständen. 

Natürlich sind Neueinsteiger bei uns jederzeit herzlich willkommen.

Wie läuft das Training ab?

Im Training werden unter anderem Beherrschung, Genauigkeit, Konzentration, 

Reaktion, Koordination und Ausdauer trainiert. Selbstverständlich mit 

Unterweisung der Jugendlichen beim Training. Zusätzlich werden Tipps und 

Tricks zur Steigerung der Leistungen gegeben und Wettschießen oder 

Schießspiele durchgeführt. Das Selbstbewusstsein der Jugendlichen wird durch 

Leistungssteigerungen und Erfolgserlebnisse wesentlich gesteigert. 

Die Trainingsinhalte bestehen hier im Wesentlichen aus:

Die Trainingsinhalte bestehen hier im Wesentlichen aus: 

- Vorbesprechung 

- Übungsphase 

- Theorie 

- Training bzw. Wettkampf 

- Schießspiel 

- Abschlussbesprechung 

 

Auch die Geselligkeit und der Gemeinschaftssinn wird bei uns 

großgeschrieben. Außerdem gibt es noch jede Menge Spaß wie zum Beispiel 

beim Jahresabschlussschießen oder beim Königsschießen auf den Holzadler, bei den 

Vereins-, Kreis- und Bezirksmeisterschaften und bei diversen 

Rundenwettkämpfen und Pokalschießen. Weiterhin finden Grillabende, 

Osterschießen und gemeinsame Aktivitäten mit den anderen Vereinsmitgliedern ebenfalls regelmäßig statt.

Die Disziplinen :

Luftgewehr:

Kaliber 4,5 mm (Diabolo), 

Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Entfernung 10m 

Wettkampfprogramme: 

Schülerklasse: 20 Schuss in 40 Minuten, übrige Klassen 40 Schuss in 75 Min. 

Luftpistole:

Kaliber 4,5 mm (Diabolo), Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, 

Entfernung 10m 

Wettkampfprogramme: 

Schülerklasse: 20 Schuss in 40 Minuten, übrige Klassen 40 Schuss in 75 Min. 

Was wir sind

Die Schießsport betreibenden Vereine sind keine Organisation von 

Ballermännern, die nur sinnlos in der Gegend herum schießen, sondern eine 

Vereinigung von Menschen jeden Alters und beiderlei Geschlechts, die hohen 

sportlichen Ansprüchen gerecht werden. 

Studien haben bewiesen, dass durch die geübte Konzentrationsfähigkeit sich 

auch schulische Leistungen in gewisser Weise deutlich verbessern können. 

Aber die Hauptsache ist vor allem: 

 

Es macht richtig Spaß! 

Was macht denn das Schießen aus?

 Schießen bedeutet Verantwortung 

Weil unser Sportgerät eine Waffe ist! 

 

 Schießen bedeutet Disziplin 

Sich selbst und seinem Nächsten und seiner Waffe gegenüber. 

 

 Schießen bedeutet Ausdauer 

Unglaublich aber wahr! Ausdauer unter physischen und psychischen 

Aspekten 

 

 Schießen bedeutet demzufolge auch Konzentration 

Ohne die innere Ruhe geht gar nichts und das unter bestimmten 

Zeitvorgaben in denen man 100%ig da sein muss. Also Konzentration auf 

den Punkt und Nervenkraft. Fast jeder Schütze hat damit zu kämpfen, 

denn wenn das Herz in der Hosentasche sitzt, dann geht nichts mehr. 

Na! Sind das nicht schon einige Pluspunkte? Und das tolle daran: Man kann 

das alles in einen Wettkampf einbringen. Denn hier sind alle diese Stärken 

gefragt und es bleibt einem nichts anderes übrig, als über sich selbst 

hinauszuwachsen, innerlich ruhig und locker zu werden und somit auch mal 

Belastungen abzulegen. 

Man wird sich während des Schießens seines Körpers bewusst und lernt ihn zu 

manipulieren um dementsprechend im richtigen Moment eine “ruhige Hand” zu 

haben. 

Eine Sportart also in der es eigentlich nur Sieger gibt. Nämlich Sieg über sich 

selbst! Man könnte nun sagen, dass es ja dann nur eine Einzelsportart ist. Aber 

weit gefehlt! Im Mannschaftssport vereinigen sich noch zusätzliche Aspekte. 

Auch wenn man am Schießstand in erster Linie als Einzelschütze “seinen” 

Wettkampf bestreitet, so bleibt doch im Hinterstübchen das Bewusstsein, dass 

da ja noch die Mannschaftsmitglieder sind, deren Ergebnisse über Sieg oder 

Niederlage entscheiden. 

Da stellt sich dann die Frage: Sind wir alle gut drauf? Gibt’s Probleme? Hat 

jemand Lampenfieber? Braucht jemand moralische Unterstützung vor und 

während des Wettkampfes?

Was tut man da?

Man baut sich gegenseitig auf. Auch bei Niederlagen rückt man eher enger 

zusammen, denn jeder weiß ja wie schwierig es ist, auf den Punkt ein gewisses 

Ergebnis zu erzielen. Kameradschaft also im wahrsten Sinne des Wortes! 

 

Und ??? Lust bekommen??? 

 

Weitere Infos gibt es bei unserem Jugendtrainer 

Thomas Baumhackl

Warum soll mein Kind schießen?

(Quelle: www.bezobb.de/Jugend/warum_schiessen_260709.pdf v. 01.05.2010) 

Diese Frage stellten sich manche Eltern, als die Amokläufe von Winnenden 

usw. bekannt wurden. Sie befürchteten, dass in unseren Schützenvereinen die 

elterliche Erziehung zur Gewaltfreiheit oder zur Friedensgesinnung verloren 

gehen, dass sich sogar ein Killerinstinkt aufbauen könnte. Wer aber einen 

Schützenverein besucht und seine Jugendarbeit beobachtet hat, erkennt, dass 

diese Sorgen völlig unbegründet sind. Die Ziele eines Schützenvereins beim 

Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) oder beim Deutschen 

Schützenbund (DSB) laufen genau in die andere Richtung. 

Unser Schießsport hat seine Betonung auf Sport, die Sportwaffe ist unser 

Sportgerät. Wir zielen nie auf Menschen, auch nicht digital. Wir ahmen keine 

Verletzungs- oder Tötungsszenen nach (z.B. Paintball). Wir haben keine 

martialischen Verkleidungen, die uns als Krieger darstellen sollten. Es wird nicht 

geballert. Unser optisches Ziel sind nur runde Papierscheiben. Dass der 

Zehnerring von Jungschützen möglichst oft getroffen werden kann, daran muss 

körperlich und geistig intensiv gearbeitet werden. 

Und genau diese Erziehungsarbeit übernehmen die Sport- und Jugendleiter in 

den Schützenvereinen. Keine leichte Aufgabe, es ist sogar Schwerarbeit. 

 

Ein verantwortungsvoller Jugendleiter erzieht zur Pünktlichkeit. Wettkämpfe 

finden meist zu genauen Uhrzeiten statt. Auch die gemeinsame Abfahrt im 

PKW zum Wettkampfort ist festgelegt. Wer in der Mannschaft aufgestellt ist, 

muss zuverlässig antreten. Der Betreuer achtet darauf, da sonst kein 

Mannschaftsergebnis zustande kommt. Damit werden auch der Teamgeist und 

die Kameradschaft gefordert. 

 

Der Umgang mit dem Sportgerät erfordert höchste Disziplin. Strenge 

Sicherheitsbestimmungen werden daher schon am allerersten Trainingstag eingeübt und immer wiederholt. Wichtig ist auch die sorgfältige Behandlung der 

Waffe, sei sie Vereinseigentum oder (später) im Privatbesitz. 

 

Das Training erfordert Fleiß. Geduld und Ausdauer sind erforderlich wenn sich 

nicht gleich die gewünschten Ergebnisse einstellen. 

Ehrlichkeit ist wichtig, da sich doch hin und wieder eine Möglichkeit ergeben 

könnte, sein Ergebnis heimlich zu verschönern. 

Vor jedem Wettkampf und vor allem vor jedem Schuss ist höchste 

Konzentration nötig. Dies alles sind Eigenschaften, die einem Kind auch in der 

Schule (und später im Berufsleben) abverlangt werden. 

Beim regelmäßigen Training und bei den zahlreichen Wettkämpfen wird jede 

Menge gelernt: 

Regeln müssen eingehalten werden, die z.B. in der Sportordnung oder in der 

Rundenwettkampfordnung festgehalten sind. Siege oder Niederlagen werden 

vom Team und vom Jugendleiter durchgesprochen und verarbeitet. Druck oder 

Stress werden erlebt und müssen wieder abgebaut werden. Das ist nicht immer 

einfach. Das Kind wird angelernt, dass es für sich und auch für andere 

Verantwortung übernehmen muss. Man muss Rücksicht nehmen können. Für 

den eigenen Ehrgeiz wird eine Plattform geschaffen. Er kann sich entwickeln, 

darf aber nicht zu Überreaktionen führen. Selbständigkeit wird eingeübt. Im 

Training und nach jedem Wettkampf erfolgt zusammen mit dem Trainer eine 

Fehleranalyse. Im Wettkampf selbst ist der Schütze ohne Hilfe. Ist er mit einem 

Schuss unzufrieden, muss er ganz allein nachdenken: Wie kam der Fehler 

zustande? Wie kann ich mir helfen? Was kann ich vor dem nächsten Schuss 

verbessern? Kurz gesagt man gewinnt innerlich an Sekundärtugenden. Sie 

werden heute verstärkt von der Wirtschaft verlangt. 

Zur Verwirklichung dieser hochgesteckten Ziele ist das regelmäßige Gespräch 

mit den Eltern nötig. 

Im Übungsbetrieb kann der wachsame Jugendleiter seelische Veränderungen 

der Kinder erkennen, weil sie sich im zwanglosen Umgang mit ihren Freunden 

ganz natürlich und offen geben. Er schaut hin und reagiert achtsam, wenn bei 

einem Jugendlichen Probleme auffällig werden. Eine vertrauensvolle und 

bedachte Zusammenarbeit mit den Eltern könnte zu einer Lösung führen. Kein 

Jungschütze darf sich in einer seelischen Notlage hilflos fühlen. 

Eltern fragen nun weiter: Warum soll mein Kind gerade zu den Sportschützen 

gehen, denn diese Lern- und Erziehungsziele werden doch auch von anderen 

Sportarten erreicht? 

Es gibt zwei Gründe: Zum einen ist Sportschießen eine sehr objektive Sportart. 

Es gibt keinen Schiedsrichter, der am schlechten Ergebnis schuld ist. Es gibt 

keine Beeinflussung von Mitkonkurrenten im Wettkampf. Ich allein habe mein 

Ergebnis erzielt egal ob gut oder schlecht. Zum anderen ist es ein äußerst 

genauer Gradmesser für die eigene aktuelle Verfassung. Sei es ein 

körperliches Unwohlsein, Ärger in der Schule oder Trainingsrückstand, das 

Ringergebnis zeigt unbarmherzig jedes Tief, aber auch jedes Hoch an. 

Sportschießen kann somit ein Indiz für das Gefühlsleben des Kindes sein. Nur 

der ideale Jugendleiter wird alle diese Aufgaben vollständig erfüllen können. 

Eltern können aber beruhigt sein, dass sich jeder Verantwortliche im 

Schützenverein bemühen wird, Körper, Geist und Seele des Anvertrauten anzusprechen und zu fördern, zum Wohle des Kindes und auch im Sinne der 

Erziehungsberechtigten.